Wertschöpfung durch Potentialentfaltung

Wir sind Organisationsentwickler, die beim Menschen ansetzen. Ein bekannter Verhältensökonom hat in Anlehnung an Peter Drucker u.a.m. vor gut einem Jahr gesagt, dass Kultur beschränkt was mit der Strategie möglich ist. Gleichzeitig stehen wir in einer grossen Transformation, die die Arbeitswelt grundlegend verändert. Walter Benjamin sagte mal: Wandeln sich Medien verändert sich die Gesellschaft. Dazu passt die Aussage des langjährigen NZZ-Chefredaktors Markus Spillmann, dass wir keine Medienkrise haben. Denn eine Krise hat ein Anfang und ein Ende. Die Medienbranche steckt vielmehr in einer fundamentalen Transformation mit offenem Ausgang. Ich füge i.A.a. Benjamin an: Auch Gesellschaft und Wirtschaft stecken in einer fundamentalen Transformation.

Es gilt somit überlieferte Weltbilder und Wertvorstellungen zu hinterfragen. Was die Verhaltensökonomie macht, indem sie das rationale Grundmodell der Ökonomie empirisch testet, um Wissen und Glauben von einander zu trennen. Das ist auch uns wichtig. Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir Menschen gut beraten sind, wieder stärker uns an der Balance auszurichten. Statt rein rational auch die emotionale Seite wertzuschätzen. Unsere Intuition (Erfahrungswissen) spielt eine bedeutende Rolle, um sich ggf. unbewussten Talenten bewusst zu werden. Ist dies im Alltag im Rahmen eines neuen Erfahrungsraumes (z.B. dezentrales Coworking, dort wo man lebt) oder im Rahmen von internen Entwicklungswerkstätten möglich, kann sich in einem psychologisch sicheren Umfeld eine neue Vertrauensgrundlage entwickeln. Dies ist das Fundament auf dem Mitarbeiter und Führungskräfte sich mit ihren Stärken voll einbringen und so eine stabile, vertrauensvolle Bindung auch im Unternehmen ausbreitet. Treffen diese Menschen am Arbeitsplatz auf Botschafter eines positiven, auf Stärken und Werten aufbauenden Führungsweltbild mit viel Grundvertrauen und dezentraler Verantwortungsübernahme entfalten sich schlummernde Potenziale. So geht die gemachte Selbsterfahrung ins Verhalten über und differenziert sich eindeutig von einem in vielen Fällen erzwungenen, negativ bewerteten Change-Projekt. Im Alltag neue Erfahrungen machen und damit an der Haltung zu arbeiten, die wiederum Verhalten definiert und verändert, ist der Schlüssel.

Damit unterscheiden wir uns von vielen klassischen Kultur- und Organisationsentwickler.

  • A perfect storm is just the right weather to make a lighthouse earn its keep for weary travelers
  • Two hands (helping hand to a friend)
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Praxiserprobte und wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen eindrücklich, wie hoch die Kosten von Stress im organisationalen und gesellschaftlichen Kontext sind. Die gesellschaftlichen Kosten aus direkten und indirekten Belastungen liegen in der Schweiz bei CHF 19 Mrd. pro Jahr. Die Produktivitätsverluste sind noch nicht eingerechnet. In Deutschland liegen diese im hohen 2- bis 3-stelligen Millionenbereich und in den USA bei fast einer halben Milliarde. Die Zahlen werden von der OECD, Gallup oder mediennahen Think-Tanks, wie in der USA von CNN publiziert. In Zeiten von Veränderung können Unternehmen sich nicht mehr als von der Gesellschaft losgelöst betrachten. Dabei spielen Coworkings als Biotop von Innovation und Serendipität (sinngemäss: Ungeplante Glücksmomente) und Nährböden von ökonomisch, gesellschaftlich und ökologisch ausbalanciertem Arbeiten wichtige Impulse in die Unternehmen. Wir kombinieren diese Impulse mit rationalen Wissenschaften (v.a. positive Psychologie, Neurobiologie und Reputation/Marketing). So gesehen ist die Haltung zu mehr Lebensqualität und subjektivem Wohlbefinden die Chance endlich ein Win-Win zwischen Arbeitgeber und -nehmer zu realisieren.

Die folgenden Fragen stehen im Zentrum:

  • Wie erreichen wir Menschen im wirtschaftlichen Kontext wirklich?
  • Was bewegt sie und macht sie nachhaltig glücklich – auch bei der Arbeit?
  • Wie stärken und erhalten wir nachhaltige Identifikation und Verbundenheit?
  • Welche Rolle nimmt eine Marke, Organisation, Stadt/Gemeinde in diesem Kontext ein?